Heilkräuter – Bärlauch
Bärlauch – der Gesundmacher im Frühjahr
Es ist wieder soweit. Das Frühjahr zeigt sich von seiner besten Seite. Nun ist es ratsam, etwas gutes für seinen Körper zu tun. Was liegt da näher als seinen Körper mit einer Frühjahrskur zu entschlacken. Seit altersher ist bekannt, dass man im Frühjahr als erste grüne Pflanze den Bärlauch nutzen sollte um den Körper zu entschlacken. Gehen Sie in den Vormittagsstunden und sammeln Sie diese wunderbare Pflanze. Sie riecht leicht nach Knoblauch und ist von weitem schon wahrzunehemen.
Gehen Sie hinaus und suchen Sie an feuchten Stellen wie Gräben und Mischwäldern nach dieser Pflanze. Sie ähnelt dem Maiglöckchenblatt, doch ist Vorsicht geboten ! Verwechseln Sie den Bärlauch nicht mit der Herbstzeitlosen ( Vorsicht: sehr giftig ). Beim Bärlauch finden Sie ein, höchstens zwei Blätter pro Zwiebel vor. Die Herbstzeitlose trägt pro Stil vier oder fünf Blätter.
Waschen Sie die Blätter, schneiden sie klein und geben Sie aufs Butterbrot,würzen Sie nach belieben mit Salz oder Pfeffer. Sie können damit auch Salate, Suppen und jedes andere Essen würzen. Haben Sie eine Stelle gefunden an der es sehr viel Bärlauch gibt, können Sie auch mehr als für einen Tagesgebrauch holen. Legen Sie sich wie ich einen Vorrat fürs Jahr an.
Ich sammle eine große Menge des Bärlauch und konserviere ihn. Er wird gewaschen und durch einen Fleischwolf gedreht. Das Durchgrehte kommt in Schraubkläser und wird ohne weitere Zutaten eingefroren und bei Bedarf etwas davon herausgenommen. Praktischer ist, wenn Sie kleine Gläser – portionsgerecht – einfrieren.
Nehmen Sie auf keinen Fall Plastik oder Tupperware zum einfrieren,sonst riecht der ganze Kühlschrank danach.
Was ist im Bärlauch enthalten?
Der frische Bärlauch enthält viel Vitamin C, ätherische Öle, Schleim, Mineralstoffe und natürlich Chlorophyll. Diese gesundheitsfördernden Stoffe sind nur im frischen Bärlauch enthalten. Bärlauch reinigt: Leber, Magen, Darm, Niere, Galle und Blut, und wirkt blutdruckausgleichend. Getrocknet hat die Pflanze ihre gesundheitliche Kraft verloren.
Wenn Sie den Bärlauch sammeln, sollten Sie ihn nur mit einem Messer oder einer Schere abschneiden, auf keinen Fall darf die Wurzel verletzt werden damit im nächste Jahr wieder geerntet werden kann.
Wenn sich Blütenknospen bilden, haben die Blätter keine Wirkung mehr. Steht die Knospe in voller Blüte wird sie gepflückt und in trockenem Weißwein angesetzt. Dazu nehmen Sie eine weithalsige Flasche ,geben Sie ein Drittel Blüten hinein und füllen mit Wein auf. Stellen Sie die Flasche ans Fenster ins Sonnenlicht. ( ca. 6 Wochen )
Täglich einen halben Teelöffel mit etwas Flüssigkeit eingenommen,verhindert die Verkalkung.
gez.: Wolfgang Melde













Am 16. Mai 2007 um 14:59 Uhr
Hallo! Ein sehr schöner Beitrag über den Bärlauch – ich mache nur selten und ungern Schleichwerbung, aber wer sich nicht hinaus auf die Heide und quer durch Wald und Wiesen bewegen will, um Bärlauch zu sammeln, könnte sich das mal ansehen: http://www.magicgardenseeds.de/ALL07 . Kann man nämlich auch daheim anpflanzen. Gleich vor der Haustür. Und danach sogar Pesto draus machen, wenn man will.
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